Jahrstedt/Steimke l Die Tage der Ruhe während des Weihnachtsfestes sind vorbei. Das bekamen gleich am Dienstag auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Jahrstedt/Steimke deutlich zu spüren. Für sie war ein Orientierungsmarsch angesagt, bei dem sie auf fünf Kilometern ihr Können unter Beweis stellen mussten.

Seit der Wende ist es Tradition, diesen Marsch gemeinsam mit den jungen Kameraden von der befreundeten Partnerwehr aus Tülau/Voitze zu absolvieren. "Früher waren es aber mehr Wehren, die mitmachten", bedauerte Jahrstedts Feuerwehrchef Randy Schmidt. Zusammen mit anderen Kameraden traf er im Gerätehaus der Wehr die letzten Vorbereitungen vor dem Start. Organisiert hat den Marsch Claudia Dierks von der Steimker Wehr. Ihr half auf Jahrstedter Seite Nancy Apmann.

Mit zwölf Feuerwehrleuten war Christoph Podlech aus Tülau angereist. Aus Jahrstedt und Steimke wollten acht Jugendliche den Marsch absolvieren. In zwei Gruppen begaben sie sich auf die rund fünf Kilometer lange Tour um den Ort, auf der es fünf Stationen zu bewältigen gab. Knotenkunde, Zählen und Kopfrechnen, ein Wissenstest, ein Geschicklichkeitsspiel und - zum Aufheitern - Teebeutel-Weitwurf standen auf dem Programm.

Beim Wissenstest mussten Fragen zur Feuerwehr beantwortet werden. Welche Arten von Schläuchen gibt es? (Saug- und Druckschläuche) Bei welchem Gerät droht ein Rückschlageffekt? (Motorkettensäge) Was bedeutet die Abkürzung DLK? (Drehleiter mit Korb) Wie lang ist eine dreiteilige Schiebeleiter? (14 Meter) Welcher Brand darf nicht mit Wasser gelöscht werden? (brennendes Fett)

Neben dem Spaß und der Festigung des Wissens sollten die Jugendlichen auch den Funkverkehr trainieren, indem sie mit der Leitstelle im Gerätehaus per Funk Kontakt hielten.

Zum Orientierungsmarsch im kommenden Jahr wird übrigens in Tülau gestartet. Das kündigte Christoph Podlech schon mal an.

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