In der Verbandsgemeinde Egelner Mulde wird im März das Projekt Bürgerarbeit beginnen. Das wurde auf der Sitzung des Verbandsgemeinderates bekannt gegeben. Zunächst werden 15 Personen im Betreuungsbereich eingesetzt.

Egeln. Die Bürgerarbeit wird beginnen. Das jedenfalls gaben Michael Stöhr, Verbandsgemeindebürgermeister, und Peter Fries, Vorsitzender des Verbandsgemeinderates, in dieser Woche bekannt. "Nach mehreren Gesprächen, Terminen und zahlreichem Schriftverkehr mit den Ministerien bewegt sich nun etwas in Sachen Bürgerarbeit. Man kann jetzt sagen, die Bürgerarbeit kommt. Probleme bestanden bei der Kofinanzierung der Verwaltungs- und Betreuungskosten. Auch da bewegt sich etwas. Ich bitte um Verständnis, dass ich keine Zahlen nennen werde, es müssen noch einige Dinge geklärt werden. Daher möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen", sagte der Vorsitzende Peter Fries.

Beginnen soll die Bürgerarbeit laut Aussagen im März 2011. Als Schwerpunkt wird erst einmal der Sozialbereich angesehen. Im späten Frühjahr sollen dann auch die anderen Bereiche folgen.

"Wir sind jetzt angehalten, Konzepte zu entwickeln, was gemacht werden muss und kann", so Fries in seinen Ausführungen weiter. Er selber habe viele Personen in den Sprechstunden gehabt, die an der Bürgerarbeit teilnehmen wollen. "Den Leuten brennt es unter den Nägeln. Sie wollen sich verbessern. Und ich denke, dafür tun wir jetzt auch was", erklärte der Vorsitzende weiter. Man müsse eben nur aufpassen, dass man Firmen nicht die Arbeit wegnimmt.

Auch Verbandsgemeindebürgermeister, Michael Stöhr, ist froh über die Entwicklung. "Am 1. März beginnt die Bürgerarbeit zunächst mit 15 Maßnahmen. Diese Personen sind dann im Betreuungsbereich eingesetzt. Sie können dann in den Kindertagesstätten als zusätzliche Betreuung eingesetzt werden", erklärte Stöhr.

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