Von Falk Rockmann

Güsten. Der Duft frisch geräucherter Forelle mischt sich am Sonnabendnachmittag zwischen die Schwaden, die von verschiedensten Grills und Buden über den Güstener Weihnachtsmarkt wabern. "Das ist unser Güst‘ner Rauch", erklärt Peter Hetsch, der mit Frank Montag am Räucherofen unter der Friedens-Eiche steht. "Der Pole räuchert mit Holunder, der Schwede nimmt Erle und der Deutsche Buche. Wir haben die drei verschiedenen Späne gemischt", verrät der eher selten angelnde, aber gern Fisch essende Räuchermann.

Die Forellen waren jedenfalls ein Genuss und begeisterten nicht nur die Käufer, die mal was anderes probieren wollten. Als sie den Stand anmeldeten, sei auch die Verwaltung gleich Feuer und Flamme gewesen von der Idee, so Peter Hetsch. Eigentlich eine "Schnaps-Idee", ergänzte er noch, unter Freunden, die auch im Sommer gern selbst Fisch räuchern.

Unterdessen fanden natürlich auch die bekannten Gaumenfreuden wieder reißend Absatz. Reichlich Glühwein wurde ausgeschenkt. Der Eisenbahnersportverein der Stadt lockte "Fünf kaufen – Sechs nehmen".

Weihnachtsmann Mirko war allerdings wieder die begehrteste Person auf dem kleinen aber feinen Markt. Er hatte sich dieses Mal Verstärkung mitgebracht in Form einer kleinen Weihnachtsfrau und eines Engels.

Und das eine oder andere Geschenk fanden die Marktbesucher auch, wie beispielsweise den Fotokalender des Heimatvereins Ränzelstecher für 2011.

   

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