Auf dem einstigen BHG-Hof in Osterweddingen wird sich der Kultur- und Heimatverein des Ortes ein Domizil schaffen. In erster Linie werden Unterstellmöglichkeiten gebraucht. Doch zuvor musste die Dachentwässerung der leerstehenden Gebäude gesichert werden.

Osterweddingen. Was ist auf dem BHG-Hof los? Warum ist dort aufgeschachtet? Diese Fragen wurden in den vergangenen Tagen des Öfteren gestellt.

Die Schachtarbeiten sind dringender Bestandteil der Gebäudesicherung. Vor geraumer Zeit war das Dach der Stallgebäude auf dem Hof zwar neu gedeckt worden, doch das Regenwasser lief nicht über den Hof ab, sondern geradewegs in den Keller des Gebäudes. Dringender Handlungsbedarf bestand, die Regenwasserableitung musste neu gestaltet werden, um das Gebäude trocken zu legen. Das Gebäude selbst hat der Kultur- und Heimatverein Osterweddingen von der Gemeinde gemietet, da der Verein unbedingt Unterstellmöglichkeiten für Tische, Bänke Buden, Geschirr oder den Fundus für das Programm zum Volksfest benötigt. "Die Dinge lagern bislang bei jedem Vereinsmitglied verstreut", so Wolfgang Kettner.

Die Schachtarbeiten wurden vom Bauhof der Gemeinde ausgeführt. "Wir nutzen die Schachtarbeiten auch dafür, dass eine Wohnung, die sich auf dem Hof befindet und noch eine Außentoilette hat, gleich einen Abwasseranschluss bekommt und hier eine Innentoilette geschaffen werden kann", erklärte Bürgermeister Erich Wasserthal. Kosten sind für die Gemeinde nicht entstanden, benötigtes Material wurde über einen Sponsor abgedeckt.

Die Leitungen zur Regenwasserableitung werden die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins selbst verlegen. Wie Wolfgang Kettner dazu berichtet, findet heute ein Arbeitseinsatz der Heimatvereinsmitglieder statt.

Der alte BHG-Hof, auf dem ein alter Taubenturm in der Mitte "thront", hat sich seit einigen Jahren als Standort für einen kleinen wie gemütlichen Weihnachtsmarkt etabliert. "Noch sind einige Wochen Zeit, um die Arbeiten auf dem Hof zu erledigen. Wir gehen davon aus, dass der Weihnachtsmarkt an seinem bewährten Standort stattfinden kann", meint Wolfgang Kettner.