Schermcke. Angesichts der riesigen Futterrüben, die der Schermcker Hans-Jürgen Böntkendorf in diesen Tagen erntet, muss der Betrachter wohl augenblicklich an die Geschichte vom Großvater und seinem Rübchen denken.

Einst hatte der Großvater dem Rübchen gesagt: "Wachse, Rübchen, wachse..." und das Rübchen wuchs und wuchs. Schließlich mussten die Großmutter, der Enkel, das Hündchen, die Katze und sogar die Maus dem Großvater helfen, die Rübe herauszuziehen. Hans-Jürgen Böntkendorf holte sich dafür seine Nachbarskinder Sarah (8) und Sebastian (11) Fellner zur Hilfe und so wurde die Geschichte vom Rübchen für das Foto nachgestaltet.

Der Schermcker hat in diesem Jahr wahrlich eine besonders reiche Ernte an Futterrüben. Im Volksmund werden diese übrigens auch Turnips genannt. Die einzelnen Rüben wiegen zum Teil mehr als zehn Kilogramm. Für das Wiegen musste eine Personenwaage herhalten, deren Skala bewies das Gewicht eindeutig. "Ich baue alle zwei Jahre Futterrüben an, immer im Wechsel mit Kartoffeln wegen der Fruchtfolge. Der Boden wird ordentlich mit Pferdemist gedüngt. Wobei die Rüben am Anfang viel Arbeit machen, müssen vereinzelt und regelmäßig ge-hakt werden", berichtet der Schermcker. Er wird die Futterrüben an die Hühner, manchmal hält er auch Schweine, verfüttern und einen Teil der Ernte verkaufen, denn so viele und so große Futterrüben braucht er nicht.