Wanderer kommen wieder sicher bei Elend über die Wormke. Eine neue, diesmal feste Brücke verbindet die Ufer des oft auch wilden Flüsschens.

Elend l Nicht jeder will auf den Brocken: "Weil er schon zig mal oben war oder erstmal die anderen schönen Stationen am Hexenstieg abwandern will!"

So erklärt Karlheinz Brumme, Vorsitzender vom Harzklub Elend, den regen Wanderbetrieb auf der Nebenstrecke des Hexenstiegs, der sogenannten Brockenumgehung. Sie führt von Torfhaus über Braunlage, Elend und die Wormke wieder auf die Hauptstrecke bei Königshütte. Und sie endete jahrelang oft im Wasser.

Denn mehrfach in den letzten Jahren hat das manchmal stark anschwellende Flüsschen die alte Brücke weggeschwemmt. Zuletzt dies Frühjahr. Liesgret Wewer vom nahen Hotel hat für einen provisorischen Übergang gesorgt. Das half, ist aber nun überflüssig. Denn Talsperrenbetrieb, Harzklub und die Mobile Umweltwerkstatt vom VHS Bildungswerk haben mit Elan und Fördergeld eine neue Brücke über die Wormke geschlagen.

"Es muss schon was Dauerhaftes sein, alles andere würde wieder weggespült", sagt VHS-Chef Detlef Schmelz aus Blankenburg. Auch Maren Dietze, Bereichsleiterin beim Talsperrenbetrieb, sieht das so. Sie dankt dem Handwerkerteam der Umweltwerkstatt um Hans Klinger für die Arbeit und ging als Erste über die Brücke.

Der Übergang steht nun allen Wanderen zur Verfügung.

Bilder