Der Winterdienst, kaputte Straßenlampen, Steinschlag in Susenburg und eine überfällige Wasserversorgung für ein bewohntes Haus am Wald waren die Themen bei der Bürgermeistersprechstunde mit der Volksstimme in Elbingerode. Sie wird Folgen haben.

Elbingerode (bfa). Denny Perkampus ist der erste Besucher in der Extra-Sprechstunde von Elbingerodes Ortschef Rudolf Beutner mit der Volksstimme diesen Dienstagabend.

Der junge Einwohner begrüßt die Umrüstung der Innenstadt Elbingerodes zur Tempo-30-Zone. Das bringe Ruhe und Sicherheit für alle. Dann weist er erneut auf die Winterdienstprobleme im Steinweg hin (s. Dienstagausgabe) und fordert Reaktionen.

Ortsbürgermeister Beutner sagt sie zu, er bittet zugleich um Verständnis bei so einer Schneefall-Situation wie am Wochenanfang. "Auch bei mir war die freigeschaufelte Einfahrt wieder zugepflügt, das passiert", so Beutner. – "Bei manchen Schneepflugfahrern klappt es aber besser", entgegnet Perkampus und hofft nach der Aussprache auf Besserung.

Folgen wird auch der Hinweis auf eine dunkle, aber wichtige Straßenlampe im Steinweg haben. Beutner spricht sich dagegen aus, dass erst eine Zahl kaputter Lampen "gesammelt" werde, um dann einen Reparatureinsatz zu starten. "Jede Lampe, die dunkel ist, fehlt und muss, so schnell es geht, repariert werden", sagt er zu, bevor schon der nächste Bürger in der Tür steht: Rüdiger Frank aus Rübeland informiert über Steinschlaggefahren in der verlängerten Märtensstraße in Susenburg. Beutner, dafür nicht direkt zuständig, sagt zu, seinen Amtskollegen in Rübeland einzuschalten. Der signalisiert gestern, dass das Problem bekannt sei und mit der Forst als Hangeigentümer über Lösungen gesprochen werde.

"Wichtig ist, dass die Bürger schnell informiert werden"

Einen dringend nötigen Wasseranschluss fordert dann Ulrich Lindner. Er wohne seit September in seinem Einzelhaus an der B 242 nahe Abzweig Trecktal, aber ohne Trinkwasser. "Das kann so nicht weitergehen!", bittet er um Unterstützung – Was die Kommune tun könne, werde getan, sichert Beutner sofort zu. Für die Versorgung sei der Wasser- und Abwasserverband Oberharz zuständig. Die Sache müsse geprüft und bearbeitet werden, Lindner bekomme umgehend von ihm Bescheid.

"Wichtig ist, dass die Bürger schnell informiert werden, auch wenn eine Sache negativ ausfällt, wir können nicht alles so lösen, wie wir oder die Bürger es wünschen, aber informiert werden muss", sagt Beutner. Er informiert selbst nach der Sprechstunde - kurze Wege wie in Hasselfelde - den Ortsrat und die Verwaltung. Die war in Gestalt von Hauptamtsleiter Hans-Henning Friedrich bei der Sprechstunde mit dabei, um "übern kurzen Draht" besser reagieren zu können.

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