Gleich mit drei Veranstaltungen wartet der Kultur- und Geschichtsverein Klein Ammensleben bis zum 1. Mai auf. Am vergangenen Freitag wurde gereizt, tags darauf gezündelt und am Mittwoch wird prämiert.

KleinAmmensleben l Beim traditionellen Skatturnier am Freitag herrschte im Sportlerheim überaus gereizte Stimmung. "Damit sind die Aktivitäten des Kultur- und Heimatvereins zumindest bis zum 1. Mai aber nicht erschöpft", versichert Angela Zinke vom Vorstand. "Und so kann keiner in Klein Ammensleben sagen, dass für ihn nichts dabei wäre."

Allein an diesem (verlängerten) Wochenende gibt es neben dem Skatturnier noch zwei Veranstaltungen. So schauten die Mitglieder des Vereins am Sonnabend ängstlich gen Himmel. Trotz des Regens konnte aber letztlich das (verschobene) Osterfeuer noch entzündet werden. Und am 1. Mai ist ab 11 Uhr im Park in der Krugstraße der traditionelle Frühschoppen mit der Band "live Musik" angesagt.

Der Kultur- und Geschichtsverein aber hätte seinen Namen nicht verdient, wenn der Vorstand um seinen Vorsitzenden Wilhem Treher in diesem konkreten Fall sich nicht hätte etwas Besonderes einfallen lassen.

Zur Maifeier sind nämlich alle Bürger von Klein Ammensleben aufgerufen ihre Häuser und Vorgärten zu schmücken. Eine fachkompetente Jury prämiert nach einem Rundgang, wie es in der Ausschreibung heißt, die beste Dekoration anlässlich des 1. Mais.

Doch zurück zum Skatturnier. Über 20 Skatfreunde kamen zusammen, um ihren Skatkönig zu ermitteln. Angela Zinke, die das Turnier seit 15 Jahren mitorganisiert, erzählt, dass diese Veranstaltung stets gut angenommen wird. "Auch, weil nicht nur gereizt und gepunktet wird, man spricht miteinander. Und wäre unser Vereinsvorsitzender Wilhelm Treher nicht in seinem verdienten Urlaub, er würde mit am Tisch sitzen." Die Klein Ammensleberin ist sich aber sicher, dass er zumindest mit dem Sieg nichts zu tun hätte. Denn ihr Schwiegersohn Dieter Neubert war erneut erfolgreich. Am Freitagabend gelang ihm das Kunststück den Pokal das dritte Mal hintereinander zu gewinnen. Es war schon gegen Mitternacht, als er die Trophäe in den Händen hielt. Seine 2150 Punkte wurden von keinem übertroffen. Auch nicht von Stephan Köhler, der auf Platz zwei einkam, sowie dem Drittplatzierten Kurt Böttger. Der mit seinen 77 Jahren der älteste Spieler war. Apropos, Angela Zinke organisiert nicht nur, die Geschäftsführerin sponsert auch seit 15 Jahre die Preise. Das nächste Mal am 22. November, wenn alle wieder zum Weihnachtsskat-Turnier eingeladen sind.