Wolmirstedt l Das Denkspiel Schach fördert die Konzentration, das räumliche Denken sowie das Planen und Vorausdenken, steigert zudem nachweislich die Schulleistungen. In Wolmirstedt ist das seit Jahren bekannt. Und deshalb sitzen seit nunmehr zehn Jahren Schüler der Diesterweg- und der Gutenbergschule nach dem letzten Klingelzeichen einmal in der Woche am Brett. In den ersten Jahren wurden die Jungen, auch das eine oder andere Mädchen schaute mal vorbei, von Uwe Laqua trainiert.

Heute sieht sich der verdienstvolle Abteilungsleiter Schach des SV Kali, Arnold Seidel, in der Verantwortung: "Beim Schach lernen die Kinder zudem die Folgen ihres eigenen Handelns abzuschätzen und müssen beim Spiel verschiedene Möglichkeiten abwägen, wie sie weiter spielen - quasi eine Strategie entwickeln." Und gerade Letzteres war am vergangenen Freitag besonders gefragt. Arnold Seidel lud, mithilfe der Stadtverwaltung zur 1. Schüler-Stadtmeisterschaft in Schach ein. Die Beteiligung war für die erste Meisterschaft recht gut - acht Jungen der 1. und 2. Klasse sowie elf der 3. und 4. Klasse gingen ans Brett.

Wie Arnold Seidel versicherte, war das Niveau gut. Was der Schachfreund allerdings bemängelte, nicht ein Mädchen konnte dem königlichen Spiel etwas abgewinnen. Sieger in der Altersklasse u10 wurde Nathee Richter, der alle seine Spiele gewann. Auf den Plätzen folgten Fabian Voß und Joel Wohlang. Bei den Kleinen (u8) gewann Armin Lau vor Noah Wohlang und Jan Hölzel.