Der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt hat im Oktober neue Mitglieder aufgenommen. Eines der neuen Mitglieder der immer größer werdenden paritätischen Familie ist auch die Lokale Initiative (LIBa) "Besser essen. Mehr bewegen" aus Barleben. Sie ist zugleich die 22. Mitgliedsorganisation im Landkreis Börde.

Barleben. "Wir freuen uns besonders darüber, dass die Barleber in dem immer wichtiger werdenden Arbeitsfeld der Prävention, Ernährung und körperlichen Aktivierung von jungen Menschen und Familien tätig ist", betonte Sabine Dutschko, Regionalleiterin im Landkreis Börde, gestern bei ihrem Antrittsbesuch. Bei einem Rundgang durch das Haus erfuhr die Regionalleiterin dann unmittelbar aus erster Hand, dass der Verein seine Aktivitäten vor allem auf das Familienzentrum in Barleben stützt, welches im Rahmen eines Modellprojektes entstanden ist und vor allem für die Barleber Kinder und Familien aktiv wird. Geschäftsführerin Evelyn Brämer verwies in diesen Zusammenhang darauf, dass das Zentrum unter anderem Kurse und Workshops, Arbeitsgemeinschaften und Übungsgruppen sowie diverse offene Angebote – vom Eltern-Kind-Fitness und dem Familienkochen, aber auch einem Kinderrestaurant für die ganze Familie, bis hin zum "Tobeclub" für Kita-Kinder beziehungsweise den Kids-Club für Schüler – anbietet. "Die Koch- und Verbraucherkompetenzen in der Bevölkerung, insbesondere bei den jungen Familien zu stärken und ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schaffen, ist ein wesentliches Vereinsziel. Daher sind die Ernährung, aber auch Bewegung integraler Bestandteil aller Angebote und werden im Familienzentrum durch die Teilnehmer praktisch erlebt und trainiert."

Die Arbeit des Vereins ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband schon länger bestens bekannt, wie Sabine Dutschko bemerkte. Denn auch vor der offiziellen Aufnahme im Monat Oktober hat das aus über 20 Kooperationspartnern bestehende Netzwerk der LIBa als Bundesmodellprojekt von der Kita bis zum Verein die verschiedensten Akteure zusammen gebracht, "immer mit der Zielstellung, dass sich die Kinder besser ernähren und gleichzeitig mehr bewegen", wie die Regionalleiterin versicherte. Auf Barleben bezogen betonte Sabine Dutschko, dass im Familienzentrum stets der richtige zeitliche Bezug zu aktuellen Themen gefunden wird, die in der Kinder- und Jugendhilfe und hier insbesondere in der frühkindlichen Bildung und der Familienbildung eine hohen Stellenwert einnehmen."