Güterglück (dap). "Ossi‘s Lokschuppen" verwandelte sich am Sonntag in einen Konzertsaal. Blockflöten wechselten sich da ab mit Klarinetten und Saxophonen. 16 Kinder und Jugendliche der ersten bis achten Klasse brachten die Instrumente zum Klingen. Ganz so, wie sie es bei Hilmar Ulrich gelernt haben. "Bei unseren Auftritten ist es oft nicht möglich, dass jeder mehrere Stücke spielen kann. Hier aber können die Mädchen und Jungen mal zeigen, was sie schon alles können", erläuterte der Inhaber der Musikschule "Da Capo".

Zugleich diente die gesellige Veranstaltung dazu, den Eltern für die Unterstützung der musikalischen Ausbildung ihre Sprösslinge einmal danke zu sagen. Die Mütter und Väter hatten die Einladung nur allzu gern angenommen. Daneben ließen sich auch viele Großeltern die Darbietungen ihrer Enkel nicht entgehen. "Ich freue mich, dass sie so zahlreich erschienen sind", begrüßte Hilmar Ulrich die Anwesenden. Das gespannte Publikum erwartete ein buntes Programm, das Einblicke in das breitgefächerte Repertoire gewährte. Vor allem aber demonstrierten die Nachwuchsmusiker anhand der vielfältigen Stücke, wie gut sie ihr jeweiliges Instrument bereits beherrschen.

Bekannte Kinderlieder wie "Hänschen Klein" oder Hänsel und Gretel" brachten da unter anderem die acht Jüngsten auf ihren Blockflöten zu Gehör. Erwähnenswert ist ebenfalls der Can Can, den die Mädchen und der eine Junge vorher nicht geübt hatten, aber flott intonierten. Auch die älteren Musikschüler erhielten begeisterten Applaus für ihr erst neu einstudiertes "Aloha he". Daneben ließen es die angehenden Saxophonisten und Klarinettenspieler nicht nur rocken. Ihre Darbietungen reichten von Samba-Klängen über Country-Lieder bis zu "Mama Mia" von ABBA. Beide Gruppen erhielten jeweils musikalische Unterstützung von Hilmar Ulrich, der gekonnt zwischen den verschiedenen Instrumenten hin und her wechselte. Die jungen Solistinnen Cellina Bauer und Sara-Lee Rübner (beide Saxophon) sowie Anja Franke (Klarinette) rundeten das gut zweistündige Konzert ab.

"Zwei dieser Veranstaltungen werden noch folgen", erzählte Hilmar Ulrich. Immerhin unterrichtet er insgesamt 50 Mädchen und Jungen, wobei einige Akkordeon und Keyboard lernen. Und sie alle sollen dieses Gelegenheit zur Präsentation erhalten. Das nächste Mal öffentlich sind die "Da Capo"-Musikschüler dann am 28. November beim Adventsmarkt in Leitzkau zu erleben.

 

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