LosAngeles (dpa). Popstar Michael Jackson, zu Lebzeiten immer wieder von Geldproblemen geplagt, ist nun der Spitzenverdiener unter den toten Stars. Rund 275 Millionen Dollar (knapp 198 Millionen Euro) hat der Sänger seinen Erben eingebracht, schätzt das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes".

Das war mehr, als – mit Ausnahme von Talk-Ikone Oprah Winfrey – irgendein lebender Star verdiente. Forbes führt den Verdienst vor allem auf Einnahmen aus Jacksons Musikkatalog, dem Film "This Is It" und Plattenverkäufen zurück.

Elvis Presley landete mit 60 Millionen Dollar Einnahmen – unter anderem aus der Touristenattraktion Graceland – auf Rang zwei. Auf ihn folgen "Herr der Ringe"-Schriftsteller J.R.R. Tolkien und "Peanuts"-Cartoonist Charles M. Schulz. Der schwedische Schriftsteller Stieg Larsson, ("Millennium-Trilogie") schaffte es mit Platz sechs erstmals auf die Liste.