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Newsletter „Mensch, Magdeburg“ zum 2. Februar Zoff um Bauernhof im Elbauenpark – Konkurrenz für den Zoo?

CDU/FDP will Aufhebung der Umweltzone / Rave mit Kindern? Zwei Mütter machen in vor, wie das geht

02.02.2026, 05:30
Karolin Aertel ist Reporterin bei der Volksstimme in Magdeburg.
Karolin Aertel ist Reporterin bei der Volksstimme in Magdeburg. Karolin Aertel

Schnee und Eiseskälte. Woche um Woche. Anfangs dachte ich noch: Wie malerisch! Inzwischen denke ich: Wie grausam!

Verstehen Sie mich nicht falsch – Schnee hat durchaus seine Berechtigung. Auf einer Skipiste in den Alpen zum Beispiel. Oder auf Postkarten. Im Alltag hingegen ist Schnee das Gegenteil von Romantik. Jeder Gang vor die Tür wird zur logistischen Meisterleistung: doppelte Pulli-Schicht, dicke Socken, Mütze, Schal und Handschuhe, die man spätestens am Parkscheinautomat verflucht.

Das eigentliche Drama beginnt allerdings drinnen. Kaum betritt man einen Supermarkt oder irgendeinen anderen geschlossenen Raum, schlägt die Winterkleidung gnadenlos zurück. Sauna. Hitzewallung. Schwitzen. Man steht an der Tiefkühltheke und überlegt ernsthaft, ob man den Kopf einfach mit hineinlegt.

Natürlich könnte man all diese Kleidungsschichten ablegen. Könnte! Wenn man nicht wüsste, dass man in fünf Minuten wieder raus muss. In die Kälte, die sich dann auch noch doppelt so kalt anfühlt, weil der eigene Schweiß gefriert.

Das ist der wahre Winter-Teufelskreis: drinnen zu warm, draußen zu kalt – und irgendwo dazwischen verliert man den Verstand. Und meistens auch einen Handschuh.

Ich weiß, ich weiß: Über das Wetter zu schimpfen ist hierzulande so etwas wie eine Nationalsportart. Zu heiß, zu kalt, zu nass, zu trocken – irgendwas ist immer. Aber mal ehrlich: Sehnen Sie sich nicht auch nach gemäßigtem Wetter? Nach diesem Irgendwas zwischen „nicht frieren“ und „nicht schwitzen“?

Ich freue mich jedenfalls auf den Tag, an dem man das Haus wieder verlassen kann, ohne Unmengen von Kleidung als Klimapuffer am Leib.

Wärmste Grüße und einen schönen Start in die Woche

Karolin Aertel

Das ist heute los in Magdeburg

Streik bei MVB, Behörden und Ministerien: In Magdeburg fahren heute keine Straßenbahnen und Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe. Grund ist ein Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di. Der Streik bei den MVB beginnt am Montag um 0 Uhr und soll bis Dienstag, 3. Februar, 2.30 Uhr andauern. In diesem Zeitraum stellen die Verkehrsbetriebe ihren Betrieb vollständig ein, wie das Unternehmen mitteilte. Zum Streik aufgerufen sind darüber hinaus Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder sowie der Autobahn GmbH des Bundes. Betroffen sind unter anderem die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Hochschule Magdeburg-Stendal sowie zahlreiche Ministerien und Landesdienststellen.

Die Lichterwelt geht zu Ende: Nur noch heute funkelt die Ottostadt im winterlichen Glanz, dann werden die Lichter ausgeschaltet. Seit dem 20. November 2025 haben mehr als 1,2 Millionen LEDs Plätze, Straßen und Wahrzeichen der Innenstadt in ein kostenlos zugängliches Open-Air-Lichtkunstwerk verwandelt. Mit dem Ende der Lichterwelt verabschiedet sich Magdeburg nun langsam aus der Wintersaison – und macht Platz für hellere Tage ohne Funkeln.

Vortrag über Schutzgebiete für bedrohte Tiere: Unter dem Titel „Die Natur heilt sich selbst – wenn wir es zulassen“ hält Martin Schaefer, CEO der Fundación de Conservación Jocotoco, einen Vortrag im Zoo Magdeburg. Schaefer stellt Maßnahmen vor, mit denen auf rund 500 Quadratkilometern Schutzgebiet bedrohte Arten vor dem Aussterben bewahrt werden. Beginn ist um 17 Uhr in der Zoowelle am Haupteingang des Zoo Magdeburg. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung per E-Mail an fuehrung@zoo-magdeburg.de erforderlich.