Aufgespießt

Spargel-Alarm!

Bizarre Situationen im Internet – und im wahren Leben

Von Axel Ehrlich
Der Holzpenis von Heimenkirch war nur kurz Medien-Star. Erst plötzlich da, jetzt schon wieder weg. Foto:dpa

Es ist Frühling. Vermutlich der Grund, warum plötzlich fast jeden Tag irgendwelche kuriosen Penis-Meldungen in Zeitungen, Nachrichtenagenturen und -portalen stehen. Ha, stehen. Wie die Geschichte vom österreichischen Frischgemüse-Dealer Ögreissler. Greißler ist das Wiener Wort für Tante- (oder Onkel-) Emma-Laden, das Ö davor, klar, steht für Österreich. Aber dies nur am Rande. Ögreissler-Chef Peter Comhaire musste jedenfalls das Foto einer knackigen Spargelstange auf Geheiß von Google aus dem Netz nehmen. Erklärung des Internet-Riesen: Inhalte nur für Erwachsene dürften nicht für Werbung benutzt werden.

Gleiches Thema, ganz woanders: In einem Kreisverkehr im Ort Heimenkirch tauchte plötzlich ein meterhoher Holz-Phallus auf. Wie zuvor schon an einigen anderen Orten im Allgäu und der Bodenseeregion. Noch mysteriöser: Ein paar Tage später war das Riesen-Teil einfach so wieder weg.

Mit Ablauf der Frühlings-/Spargelzeit sollte sich die mediale Penis-Frequenz wieder auf Normalmaß reduziert haben. Oder, wie ein Allgäuer Sprichwort sagt: Manchmal steht er, manchmal nicht.