Wahlen

Deutlich mehr Briefwahl-Anträge zur Bundestagswahl

Von dpa 18.09.2021, 08:54 • Aktualisiert: 19.09.2021, 22:43
Ein Muster von einem Stimmzettelumschlag für die Briefwahl liegt auf einem Tisch.
Ein Muster von einem Stimmzettelumschlag für die Briefwahl liegt auf einem Tisch. Julian Stratenschulte/dpa/Illustration

Mainz - Rund eine Woche vor der Bundestagswahl zeichnet sich in Rheinland-Pfalz ein großes Interesse an der Briefwahl ab. In Trier etwa wurden nach Angaben der Stadt 33.321 (Stand: 15.9.2021) Briefwahlunterlagen ausgestellt. Insgesamt gibt es in Trier 78.604 Wahlberechtigte. Wie schon bei der Landtagswahl zeigt sich auch in der Landeshauptstadt ein ähnliches Bild. Dieses Jahr gebe es in Mainz 148 453 Wahlberechtigte, bis jetzt hätten sich davon 78.772 Menschen für die Briefwahl entschieden, erklärte ein Sprecher. Das entspricht einer bisherigen Quote von 53,06 Prozent (Stand: 16.9.2021). Bei der vergangenen Bundestagswahl lag die Quote letztlich bei knapp 40 Prozent.

Auch in Koblenz haben mehr Menschen Briefwahl beantragt als noch vor Corona-Zeiten. Waren es zur Bundestagswahl 2017 einem Sprecher zufolge noch 26.917 abgegebene Briefwahlstimmen, wurden bislang schon 39.000 Unterlagen beantragt (Stand 16.9.2021). 21.500 Koblenzer und Koblenzerinnen haben ihre Stimme per Brief bereits abgegeben. In Ludwigshafen sind bisher nach städtischen Angaben 37.000 Briefwähler verzeichnet worden (Stand: 16.9.2021). Wahlberechtigt sind rund 100.000 Personen.

Und abseits der großen Städte im Land? Von den 22.170 Wahlberechtigten der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen im Hunsrück etwa haben laut Wahlamt 8853 bei ihrer Kommune die Briefwahl geordert. 2017 hatten das in den beiden damals noch eigenständigen Verbandsgemeinden 6321 Wähler und Wählerinnen getan.