Magdeburg/Halle l Weihnachten ist das Fest der Freude. Und des Ausschlafens. Nach endlos langen Weihnachtsfeier- und Glühwein-Abenden hat sich hier ein massives Defizit angesammelt. Allerdings ist dieses regional ziemlich ungleich verteilt – zeigt die Detailauswertung einer aktuellen Studie der Barmer zur Schlafgesundheit. Den gravierendsten Schlafmangel haben Bewohner der Börde (30,4 von 1000 Befragten klagen über Schlafstörungen), des Salzlandkreises (30,0) – und die Hallenser (29,6). Magdeburger sind der Studie zufolge überdurchschnittlich ausgeschlafen (26,4) – der Landesschnitt liegt bei 27,3. Die wachsten Sachsen-Anhalter leben in Mansfeld-Südharz (20,2).

Das würde erklären, warum in Börde, Salzland oder Halle bald nach der Bescherung schon flächendeckend tote Hose ist, während in Süd-Metropolen wie Hettstedt oder Eisleben die Party noch nicht mal richtig angefangen hat.

Was das jetzt im Einzelnen bedeutet und ob Sachsen-Anhalter wirklich früher aufstehen – das sollten wir nochmal dringend überschlafen.