Seeland (dpa) | Auf den Tag genau vor zehn Jahren hat ein gigantischer Erdrutsch die touristische Nutzung des Concordia Sees beendet. Drei Menschen starben, als am 18. Juli 2009 mehrere Häuser in die Tiefe stürzten. Seit wenigen Tagen ist das Baden in dem aus einem Braunkohletagebau entstandenen See wieder möglich. Am vergangenen Samstag war der Strand am Nordufer nach umfangreichen Sicherungsmaßnahmen durch das Landesbergamt wieder freigegeben worden.

Die Region hofft nun auf einen touristischen Aufschwung. Alle Folgen des dramatischen Erdrutsches sind aber noch nicht beseitigt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wird vor allem die Sicherung des südlichen Ufers noch Jahre dauern.