Berufsbegleitende Ausbildung zum Notfallsanitäter

Von dpa
Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße.
Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Halle - Als Mittel gegen Personalmangel können Notfallsanitäter in Sachsen-Anhalt künftig berufsbegleitend ausgebildet werden. Ab September 2021 werden bereits aktive Rettungssanitäter an der Landesrettungsschule des Deutschen Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zu Notfallsanitätern weitergebildet, wie der ASB am Montag in Halle mitteilte. Die berufsbegleitende Ausbildung dauere 4,5 Jahre. Sie sei in Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und den Krankenkassen ermöglicht worden.

Ziel der berufsbegleitenden Ausbildung sei einerseits, bestehende Personallücken zu füllen. Außerdem sollen den Angaben nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert werden, die sich sonst nicht weiter qualifizieren können, weiter im Rettungsdienst aktiv zu bleiben.

Rettungs- und Notfallsanitäter haben nicht die gleichen Befugnisse: Für Rettungssanitäter ist die reguläre Ausbildungsdauer kürzer, sie werden meist in der Beförderung eingesetzt und unterstützen Notfallsanitäter. Zudem ist nur die Ausbildung zum Notfallsanitäter eine vollständige Berufsausbildung.