Magdeburg (dpa) l An Sachsen-Anhalts Grundschulen lernen immer mehr Schüler. Insbesondere in den Städten wird es an den Grundschulen enger, wie aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hervorgeht, die der dpa vorlag. So stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassenstufe vom Schuljahr 2013/14 im Vergleich zu 2017/18 in Magdeburg um 20,7 Prozent und in Halle um 17,9 Prozent. Deutlich geringer war der Anstieg im Landkreis Harz, wo er bei 2,4 Prozent, oder im Altmarkkreis Stendal, wo er bei 3,6 Prozent lag.

Auch im Umkreis von Halle stieg die Zahl der Grundschüler merkbar an. Im Saalekreis wurde ein Zuwachs von 13,7 Prozent registriert. Im Landkreis Jerichower Land waren es 12,4 Prozent. In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau war der Zuwachs mit 11,5 Prozent schwächer als in den andern großen Kommunen.

Gleichauf lagen die Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Börde, wo jeweils 8,2 Prozent mehr Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen gezählt wurden. Im Landkreis Stendal waren es 8 Prozent, im Landkreis Mansfeld-Südharz 7,7. Der Salzlandkreis und der Burgenlandkreis verzeichneten Zuwächse von 6,7 beziehungsweise 5,7 Prozent.

Insgesamt lernten im Schuljahr 2013/14 rund 66.000 Jungen und Mädchen in den Grundschulen zwischen Arendsee und Zeitz. Im Schuljahr 2017/128 waren es schon mehr als 73.000. 2018/19 wurden gut 73.700 Jungen und Mädchen an den Grundschulen des Landes unterrichtet.