Technischer Defekt

Notlandung bei Magdeburg auf dem Acker: Riesenschreck für Piloten eines Ultraleichtflugzeuges in Beyendorf

Plötzlich brach die Treibstoffzufuhr ab: Der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges musste kurz vor der Landung auf dem Flugplatz Magdeburg improvisieren.

Magdeburg (vs). Das ging gerade noch gut aus. Während des Landeanfluges auf den Flugplatz Magdeburg hatte der Pilot (49) eines Ultraleichtflugzeuges in den Mittagsstunden des 1. Mai plötzlich ein großes Problem: Die Kraftstoffzufuhr zum Motor der Maschine war unterbrochen. Eine Landung auf dem nur wenige hundert Meter entfernten Flugplatz war nicht mehr möglich.

Der 49-Jährige Pilot reagierte in der Notsituation aber sehr souverän. Er landete das Flugzeug parallel zur Leipziger Chaussee auf einem Acker. Dafür nutzte der Mann eine „Fahrspur für Landmaschinen, so dass lediglich ein geringer Schaden an der Bepflanzung entstand“, heißt es im Bericht der Polizei.

Später wurde festgestellt, dass es an der Maschine einen technischen Defekt gab. Der Pilot blieb bei der Notlandung unverletzt. Die Leipziger Chaussee musste für die Zeit der Bergung des Flugzeuges kurzfristig gesperrt werden.