Einigung im Rechtsstreit mit SV Graf Zeppelin

Von dpa
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld.
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. picture alliance/dpa/Symbolbild

Magdeburg - Der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) hat sich mit dem SV Graf Zeppelin 09 Abtsdorf im Rechtsstreit um die Frage des DFB-Pokalteilnehmers geeinigt. Der Landespokalsieger 1. FC Magdeburg ist nach einem gemeinsamen Gespräch mit Vertretern von Abtsdorf und dem FSA auch im finanziellen Bereich entgegengekommen. Damit wurde der Rechtsstreit beigelegt, teilte der FSA am Mittwoch auf seiner Homepage mit.

Geeinigt wurde sich auch darauf, dass der 1. FC Magdeburg als DFB-Pokalteilnehmer 2021/2022 vom FSA gemeldet wird. Basis hierfür war der Erfolg der Magdeburger gegen den Drittliga-Kontrahenten Hallescher FC am 29. Mai in Halberstadt (3:2).

Zudem erklärte sich der FCM bereit, allen derzeit noch im FSA-Pokal befindlichen Vereinen unterhalb der Regionalliga einen Teil der TV-Werbeeinnahmen aus der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde zukommen zu lassen. Sollte sich der 1. FC Magdeburg in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde durchsetzen, so wird der Club alle im Landespokal Sachsen-Anhalt verbliebenen Vereine unterhalb der Regionalliga finanziell entsprechend beteiligen.

Das Verbandsgericht des FSA hatte die Pokallösung des Verbandes zuletzt gekippt. Ursprünglich sollte der Wettbewerb eingefroren und in der Saison 2021/22 fortgesetzt werden. Der Achtligist SV Graf Zeppelin Abtsdorf hatte dagegen geklagt, war in erster Instanz unterlegen und hatte Berufung eingelegt. Das Verbandsgericht hat die Berufung zwar zurückgewiesen, gleichzeitig aber auch den Verbandsbeschluss gekippt. Nun einigte man sich.