Soziales

Frühe Hilfen für Familien in belasteten Situationen

Von dpa 21.09.2021, 13:14 • Aktualisiert: 22.09.2021, 21:13
Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne während einer Pressekonferenz.
Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne während einer Pressekonferenz. Ronny Hartmann/dpa/archivbild

Magdeburg - Werdende Familien und Familien mit kleinen Kindern können in schwierigen Situationen bei Bedarf Unterstützung erhalten. Diese Frühen Hilfen bekommen in Sachsen-Anhalt nun Verstärkung. 17 Hebammen und Gesundheitsfachkräfte hätten einen berufsbegleitenden Qualifizierungskurs zur Familienhebamme und Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder -pfleger absolviert, teilte das Sozialministerium am Dienstag in Magdeburg mit. Damit gebe es nun aktuell 48 Familienhebammen sowie 31 spezialisierte Pflegende für die Frühen Hilfen.

Laut Ministerium signalisieren die Netzwerke Frühe Hilfen einen stetig wachsenden Bedarf. Sie begleiten betroffene Eltern, die sich bereits vor der Pandemie in belasteten Lebenssituationen befunden haben, wie auch Familien, die durch die Pandemie teilweise in Belastungssituationen geraten sind. „Werdende Familien und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern blicken auf eine lange Zeit mit teils einschneidenden Einschränkungen durch die Pandemie zurück“, erklärte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD). „Diese Familien benötigen zeitnah gezielte weitere Unterstützung.“