Seit Jahren doktern Verkehrsexperten in allen Bundesländern am Problem „Geisterfahrer“ herum. Doch eine Patent-Lösung ist vorerst nicht in Sicht. Zum einen, weil einige durch Absicht oder geistige Verwirrtheit verursachte Unfälle ohnehin nicht ausgeschlossen werden können. Zum anderen spielt der Faktor menschliches Versagen bei solchen Zusammenstößen immer mit.

Allerdings könnten die Folgen solcher Falschfahrten durch ein gutes und vor allem schnelles Informationssystem abgemildert werden. Was nützt mir zum Beispiel eine Falschfahrerwarnung für die A 2 im Radio, wenn ich gerade in Hamburg unterwegs bin. Das Navigationsgerät soll mich lieber ganz konkret warnen, wenn in meiner Nähe ein Falschfahrer mir entgegenkommt. Zusätzlich müssen natürlich mehr Licht an Auf- und Abfahrten und weiße Richtungspfeile auf der Fahrbahn mögliche Unklarheiten ausschließen. Technisch ist das alles machbar, jetzt kommt es darauf an, dies auch schnell umzusetzen.