Innenministerium berichtet

Angriffe auf Rettungskräfte in Sachsen-Anhalt gestiegen: Von Bedrohung bis Körperverletzung

136 Mal wurden sie 2020 Opfer von Straftaten. Oftmals kam es auch zu Körperverletzungen.

Von dpa
Ein Rettungsassistent steigt in einen Rettungswagen. 
Ein Rettungsassistent steigt in einen Rettungswagen.  Foto: Jens Kalaene/dpa

Magdeburg - Die Zahl der Angriffe auf Rettungskräfte in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr gestiegen. 136 Mal wurden sie 2020 Opfer von Straftaten, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Magdeburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Im Vorjahr hatte es 113 Fälle gegeben. In der Statistik seien auch Angriffe auf Krankentransporte eingeschlossen, die abseits des Rettungsdienstes erfolgten.

Am häufigsten kam es zu Körperverletzungen - 51 Fälle sind in der polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt. Hinzukommen 6 Fälle von Nötigung und 21 von Bedrohung. 42 Menschen wurden 2020 leicht verletzt, 2019 waren es 26.

Etwas zurückgegangen ist im Gegensatz zur Entwicklung beim Rettungsdienst die Zahl der Angriffe auf Feuerwehrleute. 19 Opfer wurden Angaben des Innenministeriums zufolge 2019 vermerkt, 13 im Jahr 2020. Dabei wurden jeweils zwei Menschen leicht verletzt.