Medienpolitik

Viel Kritik im Medienausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt an 60.000-Euro-Auftragsvergabe des MDR an Ex-Rechnungshofpräsident Seibicke

Der Medienausschuss des Landtags hat sich am Freitag mit der fragwürdigen Auftragsvergabe des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) an Ex-Rechnungshofpräsident Ralf Seibicke befasst. Es gab harsche Kritik und viel Unverständnis.

Von Michael Bock 18.06.2022, 09:15
Landesrechnungshofpräsident Kay Barthel hat  am Freitag im Medienausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt Klartext geredet.
Landesrechnungshofpräsident Kay Barthel hat am Freitag im Medienausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt Klartext geredet. Foto: dpa

Magdeburg - In der Sache geht es darum, dass der MDR den früheren Rechnungshofpräsidenten Ralf Seibicke mit drei Gutachten beauftragt hatte. Dafür bekam Seibicke 2016 und 2017 ein Honorar von insgesamt 60 000 Euro brutto. Die Angelegenheit ist deshalb brisant, weil Seibicke zum Zeitpunkt von zwei infrage stehenden Verträgen Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) war. Ihm wird nun zur Last gelegt, mit dem MDR die Gegenseite der KEF beraten zu haben.

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