Klink/Coswig (dpa/sa). Ein Schiffsführer aus Sachsen-Anhalt ist mit einer hochwertigen Jacht auf der Müritz so stark auf Grund gelaufen, dass ein Schaden von mehr als 50.000 Euro entstand. Dabei wurde das etwa zehn Meter lange Luxusboot derart stark beschädigt, dass es zu einem Wassereinbruch kam und die manövrierunfähige Jacht am Donnerstag in einen Hafen geschleppt werden musste, wie ein Polizeisprecher am Freitag in Waren an der Müritz erklärte. Für die Bergung musste zudem vorübergehend ein Kanal gesperrt werden, so dass es zu Rückstau auf dem vielbefahrenen Wasserweg kam.

Nach ersten Untersuchungen war der Hobbykapitän aus Coswig (Anhalt) im Landkreis Wittenberg mit der Jacht zwischen der Sietower Bucht und Klink am Westufer der Müritz unterwegs. Der 50-Jährige habe angegeben, dass er in der Fahrrinne zwischen den grünen und roten Tonnen geschippert sei.

Die Müritz hat derzeit einen Wasserstand, bei dem das zuständige Schifffahrtsamt noch keine Einschränkungen in der Fahrrinne bei Klink vermeldet hat. Der Hobbykapitän und seine 44-jährige Frau blieben unverletzt. Wie der Sprecher erklärte, ist auch die Ruderanlage demoliert worden.