Magdeburg (dpa) l Bei den meisten Drogendelikten in Sachsen-Anhalt hat es sich im vergangenen Jahr um Straftaten mit Cannabisprodukten oder den synthetischen Betäubungsmitteln Amphetamin und Metamphetamin gehandelt. Sie machten mittlerweile rund 90 Prozent aller registrierten Drogendelikte in Sachsen-Anhalt aus, sagte der Sprecher des Landeskriminalamts, Michael Klocke, in Magdeburg. "Rauschgiftarten wie Kokain, Heroin oder LSD spielen im Vergleich hierzu seit Jahren eine untergeordnete Rolle."

Sie würden jedoch nicht gänzlich vom Markt verschwinden. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 9578 Rauschgiftdelikte registriert – so viele wie noch nie in Sachsen-Anhalt. Die meisten Straftaten mit Drogen wurden aufgeklärt – 93,3 Prozent.