Preissteigerung frisst Gehaltszuwachs weitgehend auf
Halle (dpa/sa) - Das Bruttogehalt von Arbeitnehmern ist im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent gestiegen. Allerdings fraß nach Angaben des Landesamtes für Statistik Sachsen-Anhalt vom Freitag die Preissteigerung einen Großteil des Zuwachses zugleich wieder auf. Die durchschnittliche Inflationsrate lag im genannten Zeitraum bei 1,8 Prozent, so dass nur wenig mehr in den Geldbörsen der Arbeitnehmer hängen blieb.
Wie es hieß, habe der Bruttomonatsverdienst einschließlich Sonderzahlungen der Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer durchschnittlich 2889 Euro betragen. Deutlich darüber lagen die Löhne und Gehälter im Energiebereich mit durchschnittlich 4940 Euro, darunter die im Dienstleistungssektor mit 2761 Euro im Monat.