Kunst-Biennale beginnt in Halberstadt

Theater über Auswanderer in Güterwaggons

Zum vierten Mal wird in Halberstadt die MKH-Biennale für zeitgenössische Kunst veranstaltet. Ab 3. September gibt es einen Monat lang Ausstellungen, Vorlesungen, Vorträge, Performances – und ein begehbares Theaterprojekt in Güterwaggons.

Von Grit Warnat 23.08.2022, 19:48
Wie erlebten Auswanderer die Fahrt zum Überseehafen? Welche Gedanken hatten sie beim Abschied von der Heimat? Das Theaterkollektiv Das letzte Kleinod erzählt in Zugwaggons von Reisenden und ihrem Schicksal.
Wie erlebten Auswanderer die Fahrt zum Überseehafen? Welche Gedanken hatten sie beim Abschied von der Heimat? Das Theaterkollektiv Das letzte Kleinod erzählt in Zugwaggons von Reisenden und ihrem Schicksal. Foto: MKH-Biennale

Halberstadt - 130 Meter lang ist der ozeanblaue Zug, der keine gewöhnlichen Reisenden transportiert, sondern Schauspieler, Requisiten und ihr Stück über deutsche Amerika-Auswanderer. „Amerikalinie“ heißt die Theaterproduktion, mit der die Künstlergruppe „Das Letzte Kleinod“ und zehn Eisenbahnwaggons seit 15. August von Stadt zu Stadt reist. Elf Stationen in sieben Bundesländern werden angefahren – bis hin zum legendären Columbusbahnhof in Bremerhaven. Von dort legten einst die großen Passagierdampfer Richtung Übersee ab. Das Ziel Hunderttausender war die neue Welt, ein Neubeginn auf der anderen Seite des Atlantik.

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