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Landespolitik Sachsen-Anhalt Streit im Landtag: Mehr Druck auf Drückeberger?

50.000 Menschen in Sachsen-Anhalt arbeiten nicht, obwohl sie es könnten. Der neue Ministerpräsident Sven Schulze sagt, wie er das ändern würde. Die Linke ist entsetzt.

Von Jens Schmidt 29.01.2026, 18:00
50.000 Bürgergeldempfänger in Sachsen-Anhalt sind zwar erwerbsfähig - arbeiten aber nicht, obwohl weder Krankheit oder andere gravierende Gründe vorliegen.  Ministerpräsident Schulze will die deshalb zu einer Bürgerarbeit etwa in Vereinen verpflichten. Die Arbeitsagentur meldet derzeit 19.000 freie Stellen. Da nicht alle Firmen freie Stellen bei der Agentur melden, wird die tatsächliche Zahl verfügbarer Jobs von Experten auf über 30.000 geschätzt.
50.000 Bürgergeldempfänger in Sachsen-Anhalt sind zwar erwerbsfähig - arbeiten aber nicht, obwohl weder Krankheit oder andere gravierende Gründe vorliegen. Ministerpräsident Schulze will die deshalb zu einer Bürgerarbeit etwa in Vereinen verpflichten. Die Arbeitsagentur meldet derzeit 19.000 freie Stellen. Da nicht alle Firmen freie Stellen bei der Agentur melden, wird die tatsächliche Zahl verfügbarer Jobs von Experten auf über 30.000 geschätzt. IMAGO/Bihlmayerfotografie

Magdeburg - Schon an seinem zweiten Tag im Amt wurde Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) im Landtag hart attackiert. Linke und Grüne warfen ihm während der Debatte am Donnerstag (29. Januar) im Plenum soziale Eiseskälte vor. „Um Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, fällt Ihnen nichts anders ein, als nach unten zu treten“, sagte Linken-Fraktionschefin Eva von Angern. „Sie haben gespalten und diffamiert“, polterte sie. Was war passiert?