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  5. Steuerbetrug im Harz: Europäische Staatsanwaltschaft klagt an

Internationale Ermittlungen im Harz Europäische Staatsanwaltschaft klagt in Magdeburg zweistelligen Millionenbetrug an

Ein Wirtschafts-Prozess mit europaweitem Ausmaß kommt in Kürze auf das Magdeburger Landgericht zu. Unter anderem einer Familie aus dem Harz wird ein Mehrwertsteuerbetrug in Höhe von 20 Millionen Euro vorgeworfen.

Von Matthias Fricke Aktualisiert: 29.01.2026, 12:47
Der Eingang zum Landgericht Magdeburg. In den nächsten Monaten könnte das Gericht Schauplatz eines  ungewöhnlichen Prozesses werden. Es geht um Steuerbetrug in Höhe von rund 20 Millionen Euro. 
Der Eingang zum Landgericht Magdeburg. In den nächsten Monaten könnte das Gericht Schauplatz eines ungewöhnlichen Prozesses werden. Es geht um Steuerbetrug in Höhe von rund 20 Millionen Euro.  Foto: dpa

Magdeburg - Die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA, englisch Eppo) mit Sitz in Luxemburg führt seit längerer Zeit ein umfangreiches Ermittlungsverfahren in mehreren EU-Ländern. Die Ermittlungen laufen unter dem Code-Namen „Water into Wine“, was so viel wie Wasser in Wein verwandeln bedeutet. Jetzt wurde die erste Anklage in dem Komplex erhoben. Fünf Angeschuldigte aus Sachsen-Anhalt sind nun vor dem Magdeburger Landgericht angeklagt. Hintergrund ist auch eine Razzia in Blankenburg (Harz) im Juni vergangenen Jahres.