Halle (dpa/sa). Einer vorläufigen Auszählung zufolge gab es 2687 Tote und damit sieben Prozent mehr als im Durchschnitt der Vorjahresmonate 2016 bis 2019, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mitteilte.
Im August gab es eine Zeit lang sehr hohe Temperaturen: Tagelang befanden sich die Höchstwerte über der 30-Grad-Marke. Am 8. August etwa war Bernburg im Salzlandkreis mit 36,8 Grad der heißeste Ort in Sachsen-Anhalt. – Eine ähnlich erhöhte Sterblichkeit bei überdurchschnittlich hohen Temperaturen habe es auch im Juli und August 2018 sowie im Juni 2019 gegeben, hieß es.

In diesem Jahr sei bislang nur noch im Juni der Durchschnittswert der Sterbefälle überschritten worden, damals um drei Prozent. In allen anderen Monaten seien die Zahl der Sterbefälle geringer gewesen als im Durchschnitt. Die vorläufigen Auszählungen deuten laut dem Statistischen Landesamt darauf hin, dass durch die Covid-19-Pandemie in Sachsen-Anhalt weiterhin nicht mehr Menschen sterben als in den Vorjahreszeiträumen.