Magdeburg/Goslar (se) l Dramatisches Ende einer Klassenfahrt: Nach einem schweren Sturz auf dem Gelände des Bergwerksmuseum „19 Lachter Stollen“ in Wildemann (Landkreis Goslar) schwebt ein 10-jähriges Mädchen aus Magdeburg seit Dienstag (25. Juni) in Lebensgefahr. Bei dem Unfall waren neben ihr noch zwei weitere Schülerinnen sowie ein Schüler von einem Geländer einen Hang mehrere Meter tief hinab gestürzt. Dabei erlitt die Viertklässlerin schwere Kopfverletzungen.

Sie wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch einen Notarzt mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Göttingen geflogen. Zwei der Kinder verletzten sich ebenfalls schwer und wurden in der Kinderchirugie des Hildeheimer Klinikums behandelt. Das vierte leichtverletzte Kind wurde ins Krankenhaus nach Herzberg gebracht. Die genaue Unglücksursache ist noch nicht bekannt.

„Die Kinder wollten wohl vor dem Eingang zum Stollen ein Gruppenfoto machen. Dabei soll das Geländer nachgegeben haben. Die Polizei prüft das. Die Ermittlungen dazu dauern an“, erklärte Maximilian Strache, Sprecher vom Landkreis Goslar am Dienstag.

Das am schwersten verletzte Mädchen schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, sagte ein Sprecher des Landkreises Goslar am Mittwoch.