Magdeburg l Mit einem langen Transparent und zahlreichen Unterstützern machten sich Silke, Horst und Christoph Schindler auf den Weg zum Landtag. Dort übergaben sie eine Petition an Christina Buchheim (Die Linke), Vorsitzende des Petitionsausschusses im Landtag. Mehr als 25.000 Menschen haben die Petition mittlerweile unterschrieben. „Wir wollen die Wiederaufnahme der Ermittlungen zur Todesursache von Hannes erreichen", betont Hannes‘ Mutter Silke Schindler.

Im Oktober 2016 stürzte der FCM-Fan Hannes Schindler aus einem Zug und verunglückte tödlich. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen allerdings im März 2017 ein. Damit will sich die Familie nicht zufriedengeben. „Wir wollen, dass der Schuldige bestraft wird, damit wir endlich zur Ruhe kommen können", sagt Silke Schindler.

50.000 Unterschriften sind notwendig, um ein Quorum, ein persönliches Vortragsrecht, zu erreichen. „Diese Anzahl ist leider recht utopisch. Wir haben mit 25.000 Unterschriften trotzdem rund zehn Prozent der Magdeburger Bevölkerung erreicht", sagt Wilhelm Toeller, Mit-Initiator der Petition. Bis zum 10. April werden noch Unterschriften gesammelt. „Wir wollen, dass sich die Politik mit dem Fall beschäftigt", so Toeller.

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Hier ist der Link zur Petition.