Magdeburg l Die ehemalige Geschäftsführerin der Kreisvolkshochschule Harz, Gerlinde Schöpp, und der Landkreis haben sich innerhalb der juristischen Auseinandersetzung um eine Lohnzahlung auf eine Mediation geeinigt. Bis zum Ergebnis dieses Versuchs, sich gütlich zu einigen, ruht das Verfahren vor der Kammer für Handelssachen am Landgericht Magdeburg.

Schöpp war im August 2018 außerordentlich gekündigt worden, weil sie im Verdacht steht, mindestens drei Jahre lang überhöhte Gehälter an sich und drei Mitarbeiter gezahlt zu haben. Der dadurch entstandene Schaden soll im „niedrigen sechsstelligen Bereich unter 200.000 Euro“ liegen. Nach dem Rauswurf hatte Schöpp geklagt, um ihr September-Gehalt in Höhe von 5683,23 Euro brutto zu bekommen.

Das Gericht hatte im November 2018 der Klägerin unter Vorbehalt Recht gegeben. Für ergebnisoffene, nichtöffentliche Mediationen stehen dem Landgericht drei geschulte Güte-Richter zur Verfügung. Scheitert der Vergleich, geht der Fall an die Handelskammer zurück.