Haldensleben (dpa/sa) - Der Paketdienstleister Hermes hat nach dem zunächst rätselhaften Tod zweier Mitarbeiter den Betrieb in seinem Versandzentrum in Haldensleben wieder in vollem Umfang aufgenommen. Seit Mittwochnacht werde daran gearbeitet, den durch die Betriebsunterbrechung entstandenen Rückstau von rund 300 000 Sendungen abzubauen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Dies werde innerhalb der kommenden Tage geschafft sein.

Der Betrieb war vorübergehend eingestellt worden, nachdem auf dem Gelände des Versandzentrums in der Nacht zum Dienstag zunächst ein Toter entdeckt worden war. Am Nachmittag wurde dann in Haldensleben in einem Transportfahrzeug von Hermes ein weiterer Mitarbeiter tot gefunden. Der 45-Jährige saß leblos auf dem Fahrersitz. Wie die Polizei mitteilte, ergab die Obduktion der Leichen, dass die beiden Männer eines natürlichen Todes starben.