Berlin (dpa) - Der Bund will rund 40 Millionen Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm in dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen stecken. In diesem Jahr sollen damit Arbeiten an 228 kulturell bedeutsamen Denkmälern und historischen Orgeln gefördert werden. Zu den Projekten gehören etwa die Stiftskirche in Kaiserslautern, die Orgel in der Auenkirche in Berlin, das Kloster Himmelpfort, das Prinzenpalais Wolfenbüttel und das Stahlhaus Dessau, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Mittwoch mitteilte.

"Denkmäler sind markante und weithin sichtbare Zeugen unserer Geschichte, sie prägen unsere reiche Kulturlandschaft", sagte Grütters. Dieses kulturelle Erbe zu erhalten, sei eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Zahlreiche Baudenkmäler und Orgeln gerade auch in der Region würden so saniert und vor dem Verfall bewahrt.

Mit den Denkmalschutz-Sonderprogrammen wurden laut Grütters bis 2018 aus Bundesmitteln 240 Millionen Euro investiert. Das Sonderprogramm 2019 unterstütze Substanzsicherungs- und Restaurierungsarbeiten an Baudenkmälern und Orgeln, die das nationale kulturelle Erbe prägten. Länder, Kommunen, Eigentümer und Spender ergänzen die Bundesmittel in gleicher Höhe.

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