Magdeburg (dpa/sa) - Die Ausbreitung des Coronavirus hat in Sachsen-Anhalt wieder etwas an Fahrt verloren. Am Montag meldete das Gesundheitsministerium 115 Neuinfektionen und Zwölf Todesfälle. Am Montag voriger Woche hatte das Ministerium noch 189 Neuinfektionen und 37 Todesfälle registriert. Von 100 000 Sachsen-Anhaltern steckten sich in den vergangenen sieben Tagen 116,28 nachweislich an. Diese für die Politik maßgebliche sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz hatte vor einer Woche in Sachsen-Anhalt noch bei 167,49 gelegen.

Nach wie vor sind die verschiedenen Landesteile sehr unterschiedlich stark von der Ausbreitung des Virus betroffen. So lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag im Landkreis Stendal bei nur 49,46 und in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 51,35 nur knapp darüber.

Bund und Länder streben dauerhafte Werte von unter 50 an, um die Infektionen nachverfolgen zu können und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Den höchsten Wert hatte am Montag erneut der Burgenlandkreis (276,77), wobei auch dort ein Rückgang zu beobachten ist. Am Wochenende erst war der Wert im Burgenlandkreis unter die 300er-Marke gefallen.

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