Erfurt (dpa) - Doping-Opfer des DDR-Sports können noch bis Ende des Jahres finanzielle Unterstützung beantragen. Darauf weist der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Peter Wurschi, hin. Wird ein Antrag positiv beschieden, erhält der betroffene ehemalige Athlet einmalig 10 500 Euro, hieß es in einer Mitteilung von Wurschi am Mittwoch.

Chancen auf Erfolg haben betroffene Sportler, die in der DDR zwangsweise oder ohne ihr Wissen Dopingmaßnahmen ausgesetzt waren und gesundheitliche Schäden davontrugen. Die Anträge müssen beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden.