Naumburg (dpa/sa) - Der Naumburger Dom St. Peter und Paul wurde im 13. Jahrhundert von einem bis heute unbekannten Steinbildhauer, dem "Naumburger Meister", geschaffen. In Frankreich ausgebildet, schuf er im Dom unter anderem die lebensnah wirkenden Figuren von Uta von Ballenstedt (vermutlich 1000 bis 1046) und ihres Mannes Ekkehard II. (um 985-1046), Markgraf von Meißen. Experten zählen die insgesamt zwölf Stifterfiguren in der Kathedrale zu den bedeutendsten Kunstwerken der Epoche.

Anziehungspunkt für Besucher - jährlich rund 100 000 - sind nach Angaben der Vereinigten Domstifter zudem die 2007 von dem international bekannten Leipziger Maler Neo Rauch gestalteten drei Kirchenfenster der Elisabeth-Kapelle im Dom. Dargestellt sind darauf Episoden aus dem Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen (1207-1231). Rauch hatte seine Entwürfe den Angaben zufolge den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz (Sitz Naumburg/Burgenlandkreis) überlassen.

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