Magdeburg (dpa/sa) - Die Magdeburger Fridays-for-Future-Bewegung hat am Freitag unter dem Motto "Streikrecht für alle" demonstriert. Dazu versammelten sich nach Schätzungen am Freitag rund 150 Teilnehmer auf dem Domplatz. "Es könnten aber mehr sein", urteilte eine Vertreterin der Bewegung. Die Demonstration sei am Nachmittag veranstaltet worden, um keinen Ärger mit Schulen zu provozieren, wie die Organisatoren mitteilten. Mit Sprüchen wie "Make Love, not CO2", "Auf dieser Titanic fehlt noch die Panik" und "Make the planet Greta again" trafen sich vor allem junge Menschen vor dem Landtag.

Diesmal waren neben Schülern auch Berufstätige zur Beteiligung aufgerufen worden. "Die Klimakrise stellt uns vor eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die auch gesamtgesellschaftlich angegangen werden muss", hieß es in einer Erklärung von Fridays for Future. Klimaschutz solle nicht auf Kosten von schwächeren Teilen der Gesellschaft sein. "Lobbyorganisationen haben unverhältnismäßig viel Macht und Einfluss in der deutschen und europäischen Politik." Die Fridays-for-Future-Bewegung Magdeburg will deshalb zukünftig verstärkt mit Gewerkschaften zusammenarbeiten.

Unterdessen ist die Klimaaktivistin und Gründerin der Bewegung Greta Thunberg in New York angekommen. Sie war mit einer Segeljacht über den Atlantischen Ozean gefahren, um an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen.

Beim Internationalen Streiktag am 20. September sind an mehr als 200 Orten in Deutschland und international Demonstrationen unter dem Motto "Alle fürs Klima" geplant. In Magdeburg soll es um 12.00 Uhr auf dem Domplatz losgehen.

Fridays for Future Magdeburg