Magdeburg (dpa/sa) - Die weitere Sanierung der 2013 vom Hochwasser geschädigten Deiche wird in Sachsen-Anhalt voraussichtlich nochmal gut 400 Millionen Euro kosten. Bislang seien mehr als 240 Kilometer saniert worden, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Jährlich seien seit 2013 rund 100 Millionen Euro für den Hochwasserschutz ausgegeben worden. Um die weiteren Projekte zu finanzieren, würden Mittel aus dem Aufbauhilfefonds des Bundes genutzt, zusätzliche Möglichkeiten gebe es mit den europäischen Fonds ELER und EFRE. Mit der Finanzierung der Deichsanierung befasste sich am Dienstag das Kabinett in Magdeburg.

Die aktuellen Planungen zeigten, dass die Deichsanierungen teurer seien als bislang geplant. Die Baukosten seien stark gestiegen. Ursprünglich war das Ziel, alle Deiche bis zum Jahr 2020 DIN-gerecht zu sanieren. Damit wird sichergestellt, dass alle Deiche einem hundertjährigen Hochwasser Stand halten und den technischen Anforderungen des Hochwasserschutzes genügen.

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