Halle (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Hundehalter haben im vergangenen Jahr 10,823 Millionen Euro Hundesteuer an die Gemeinden gezahlt. Das waren 337 000 Euro mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Halle mitteilte. Damit habe sich der Trend der Vorjahre fortgesetzt. 2014 etwa seien noch rund 8,576 Millionen Euro Hundesteuer in die kommunalen Kassen geflossen. Zahlen des Landesverwaltungsamts zufolge sind im Land immer mehr Hunde registriert. 2018 waren es noch rund 117 200, im vergangenen Jahr etwa 131 100.

Den Angaben des Statistischen Landesamts zufolge verzeichneten 137 Gemeinden und damit 63 Prozent im vergangenen Jahr einen leichten Anstieg bei den Einnahmen aus dieser Steuer. Darunter seien auch die drei kreisfreien Städte Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau gewesen. Allein Magdeburg habe 1,116 Millionen Euro eingenommen, Halle überschritt erstmals die Millionen-Grenze mit 1,021 Millionen Euro. Dessau-Roßlau erzielte Einnahmen von 428 000 Euro aus der Hundesteuer.

Mit Blick auf die Hundesteuereinnahmen je Einwohner lag Sülzetal auf Platz 1. Laut den Statistikern wurden dort rechnerisch 9,11 Euro je Einwohner gezahlt im vergangenen Jahr. Es folgten die Stadt Wanzleben-Börde mit 9,05 Euro Hundesteuer pro Kopf und Biederitz bei Magdeburg mit 8,85 Euro sowie die Stadt Arendsee in der Altmark mit 8,36 Euro.

Die Hundesteuer sei eine Gemeindesteuer, die für das Halten von Hunden als öffentliche Aufwandssteuer erhoben werde, teile das Statistische Landesamt weiter mit.

Pressemitteilung des Statischen Landesamts zur Hundesteuer 2019 mit Ranking der Städte

Tabelle mit 2019 in Sachsen-Anhalt registrierten Hunden nach Rasse