Halle (dpa/sa) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in Sachsen-Anhalt hat sich im November wieder leicht beschleunigt. Die Jahresteuerungsrate lag bei 1,2 Prozent nach 1,1 Prozent im Oktober, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mitteilte. Im September hatte sie bei 1,2 Prozent gelegen. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden demnach im Vergleich zum November 2018 um 1,9 Prozent teurer.

Vor allem für Fleisch- und Wurstwaren mussten die Verbraucher mit plus 5,1 Prozent deutlich mehr berappen, Brot und Brötchen wurden um 2,3 Prozent teurer, Vollmilch um 6,2 Prozent. Das Preisniveau von Butter hingegen sank laut den Statistikern um 13,2 Prozent. Biertrinker mussten tiefer in die Tasche greifen - im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Bierpreise um 10,4 Prozent zu.

Wohnen, Wasser und Energie wurden um 1,2 Prozent teurer. Bei den Nettokaltmieten ermittelten die Statistiker ein Plus von 1,4 Prozent. Strom wurde um 4,7 Prozent teurer, Fernwärme um 3,8 Prozent und Erdgas um 1,1 Prozent. Dämpfend wirkte das gesunkene Preisniveau für Heizöl und Flüssiggas von minus 15,1 Prozent. Auch an den Tankstellen wurde es günstiger für die Verbraucher: Sie mussten für Dieselkraftstoff 8,5 Prozent und für Benzin 6,4 Prozent weniger zahlen.

Im Vergleich zum Oktober 2019 sanken die Verbraucherpreise im November um 0,8 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten.

Pressemitteilung Statistisches Landesamt zu Verbraucherpreisen November 2019

Pressemitteilung zu Verbraucherpreisen im Oktober in Sachsen-Anhalt