Halle (dpa/sa) - Jeder sechste Beschäftigte mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt pendelt zur Arbeit in ein anderes Bundesland. Im Juni 2020 betraf das 141 088 Menschen - knapp 2500 weniger als ein Jahr zuvor, wie die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Halle mitteilte. Die meisten arbeiteten den Angaben zufolge in Niedersachsen (40 274), gefolgt von Sachsen (34 669) und Thüringen (14 019). Die Auspendlerquote habe bei 16,5 Prozent gelegen, hieß es. Laut Arbeitsagentur gab es im Juni des Vorjahres im Land 856 015 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Auch die Zahl derer, die zur Arbeit nach Sachsen-Anhalt kommen, sei im Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. 68 994 Menschen pendelten ein (Juni 2019: 69 922), hieß es. Die Beschäftigten seien aus den Nachbarländern Sachsen (25 139), Thüringen (9309), Niedersachsen (8809) und Brandenburg (7680) gekommen. Einpendler kämen aber auch aus dem Ausland nach Sachsen-Anhalt, zumeist aus Polen, Tschechien und der Slowakei.

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Mitteilungen der regionalen Arbeitsagentur