Magdeburg (dpa/sa) - Die Kirchen in Sachsen-Anhalt haben an die Menschen appelliert, in der Corona-Pandemie die Zuversicht und Mitmenschlichkeit nicht zu verlieren. Niemand habe sich vorstellen können, eine Adventszeit mit geschlossenen Geschäften und öffentlichen Einrichtungen zu erleben, erklärten der katholische Bischof Gerhard Feige, der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer, und der Präsident der Landeskirche Anhalts, Joachim Liebig, am Dienstag. Verunsicherung und Furcht seien überall zu spüren. Die Infektionszahlen und die Sterbefälle sprächen eine deutliche Sprache. Dazu komme die Sorge um Arbeitsplätze und Unternehmen.

Mit Blick auf die Kontakteinschränkungen zur Eindämmung der Pandemie mahnten die Kirchenvertreter, es gelte vernünftig in das Weihnachtsfest und das neue Jahr zu gehen, zugleich ermutigt und getröstet in beängstigender Zeit. Auf dass die Trauer um die Menschen, die ohne die Pandemie dieses Weihnachtsfest erlebt hätten, ein wenig erträglicher werde, erklärten die Kirchenvertreter.

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