Berlin (dpa) - In vom Kohleausstieg betroffenen Regionen will der Bund seine Kulturförderung erhöhen. Für 20 bereits von der Regierung geförderte Einrichtungen und Projekte sollen im kommenden Jahr nochmals gut 21 Millionen Euro zusätzlich fließen. Bis 2038 sind dann nach Angaben vom Dienstag in Berlin mehr als 200 Millionen Euro für Kulturförderung in den Kohleregionen vorgesehen.

"Bei jedem erfolgreichen Strukturwandel spielt der Umgang mit der Kultur eine entscheidende Rolle", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Kultur sei ein wichtiger Standortfaktor, sorge für echte Lebensqualität und trage "zur regionalen Identität in Zeiten des Umbruchs bei". Wichtig sei, mit dem Kohleausstieg in den Aufbau vielfältiger kultureller Angebote zu investieren.

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