Magdeburg (dpa) – In der Meisterschaft schon acht Minuspunkte auf dem Konto, dazu das frühe Ausscheiden im DHB-Pokal: Bennet Wiegert hatte sich trotz einer kurzen Schwächephase vor wenigen Wochen keine Sorgen um seinen Trainerposten bei Handball-Bundesligist SC Magdeburg gemacht. "Nein, ich habe zum Glück keinen wackeligen Job und intern keine große Unruhe verspürt, eher Vertrauen", sagte Wiegert in einem Interview mit der "Volksstimme" (Freitag-Ausgabe). Dass von außen schnell alles in Frage gestellt wird, gehöre in Magdeburg aber dazu, betonte der 37 Jahre alte Cheftrainer des SCM.

Nach zuletzt drei Siegen in Serie hat sich die Stimmung rund um den Traditionsclub wieder verbessert. Mit einem weiteren Erfolg am Sonntag (16.00 Uhr/Sky) gegen GWD Minden können die Magdeburger ihren Platz in der Spitzengruppe behaupten.

Dass sich das Rennen um die ersten Plätze in der Bundesliga so ausgeglichen gestaltet und auch andere Top-Teams schon häufiger Federn lassen mussten, überrascht Wiegert. "Zu erwarten war das nicht. Wir selbst hätten ja auch lieber ein paar Pluspunkte mehr. Dagegen hat Hannover einen richtig guten Lauf", sagte Wagner über die Niedersachsen, die mit 19:3 Punkten überraschend die Bundesliga-Tabelle anführen. "Davor habe ich einen großen Respekt, bin aber gespannt, ob sie dieses Level halten können." 

Wiegert hält es für möglich, dass "zumindest der Vizemeister am Saisonende 16 oder sogar 18 Minuspunkte auf dem Konto hat".

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Wiegert-Interview in der Volksstimme