Weimar (dpa/th) - Kriegslieder haben eine lange Tradition. Sie können die Soldaten ablenken, Gegner einschüchtern oder die Identität der eigenen Truppe stärken. Darum geht es ab heute auch in Weimar beim "Playground-Festival". Unter dem Motto "Der Krieg hat ein Loch - wo nun hinaus?" werden musikalische Workshops, Konzerte und Improvisationen angeboten, die sich mit Kriegsliedern beschäftigen.

Musiker präsentieren Liedgut unter anderem aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges - und thematisieren damit gleichzeitig die blinde Kriegseuphorie der damaligen Zeit, wie die Veranstalter mitteilten. Unter anderem tritt der Theater- und Filmschauspieler Stephan Grossmann auf. Das Festival geht bis Sonntag.

Homepage des Festivals