Magdeburg (dpa/sa) - Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat ihr selbstgestecktes Ziel erreicht, spätestens 20 Minuten nach Alarmierung am Einsatzort zu sein. Das Ziel gilt für sogenannte priorisierte Einsätze, bei denen die Beamten in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Schnitt nach 16 Minuten und drei Sekunden vor Ort waren, wie aus am Mittwoch vom Innenministerium veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Dabei handelt es sich um Einsätze, bei denen Lebensgefahr besteht oder ein Täter noch am Tatort ist.

Bei Einsätzen ohne zeitliche Dringlichkeit lag die Reaktionszeit bei 24 Minuten und 27 Sekunden. Zu diesen Fällen zählen zum Beispiel Verkehrsunfälle ohne Verletzte, Kellereinbrüche oder Sachbeschädigungen. Trotz angespannter Personaldecke sei es gelungen, die Zeiten konstant zu halten, erklärte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). Von Anfang Januar bis Ende März wurden landesweit rund 43 000 Einsätze erfasst.